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AKTUELL:

 

Zur Finissage der Ausstellung Leben am Amazonas, am 30.06.2022 um 19 Uhr im Weltladen Grünberg, hält unser Mitglied Dr. Karin M. Naase den Vortrag: Der tropische Regenwald in Flammen - Die Entwaldung am Amazonas und die Hintergründe.

 

Sommerseminar in Gotha 29.8. - 2.9.:

„Hofmohren“. Repräsentation und soziale Realität von Afrikanern in deutschen Residenzen 1600–1800. Für Personen aus dem akademischen und Museumsumfeld. Unter Beteiligung unseres Mitglieds Dr. Kerstin Volker-Saad

 

Unsere Vorstandsvorsitzende Dr. Anette Rein wird am 19.06.2022 die Podiumsdiskussion zur Neudefinition ethnologischer Museen im GRASSI Museum, Leipzig, bereichern.

 

In der bfe-Filmreihe für Mitglieder besprechen wir am 08.06. um 19:30 Uhr DEATH OF THE ONE WHO KNOWS (2020) von Dana Rappoport.

 

Der erste Band der neuen Reihe "Ethnologie als Praxis", herausgegeben von unserem Mitglied Prof. Dr. Christoph Antweiler, Sabine Klocke-Daffa und Laila Prager, ist nun erschienen: Claudia Konrad: 

Commons unter Unsicherheit - Indigene Organisationen, sozial-ökologischer Wandel und Kooperation in Ecuador

 

Am 10. September 2022 können bfe-Mitglieder an dem von Dr. Matthias Scholz speziell für uns Ethnolog*innen konzipierten Workshop "Der Weg in die Selbstständigkeit“ teilnehmen. Anmeldungen bitte hier.

 

Der bfe kooperiert mit dem noch jungen Perspektiven.blog, der berufliche Perspektiven und Lebensentwürfe von und für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen reflektiert. Unser Mitglied Dr. Dirk Bustorf hat mit seinem Artikel den ersten Aufschlag gemacht.

 

Unsere Vorstandsvorsitzende Dr. Anette Rein hat einen kritischen Bericht zur Kunstaktion am 3.3.22 im GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig verfasst und ihn auf deutsch in Museum Aktuell und auf englisch in Expotime! publiziert.

 

Unser Mitglied Dr. Kerstin Volker-Saad wird am 4. April 2022 auf der Tagung des Museumsverband Thüringen "Provenienzforschung in Thüringen – Chancen und Perspektiven" über ihre Arbeit in der Provenienzforschung zu Sammlungen aus Indonesien einen Votrag halten. Die Tagung in Rudolstadt findet in Präsenz statt.

 

 

Weitere Ethno- & bfe-Infos in unserem Archiv

 

Zentrale Forderungen

Zentrale Forderungen des bfe

 

 

1. Mehr Stiftungsmittel für ethnologische Projekte

 

Freiberufliche Ethnologen, die eigene Ideen von der Ausstellung über das Medienprojekt hin zum Kulturaustausch realisieren wollen, müssen  in erster Linie erfolgreiche Fundraiser sein. Aus der Praxis ist bekannt, dass in der Regel ca. 80% der Arbeitszeit im Kultursektor aus unbezahlter Geldsuche und Projektentwicklung bestehen, maximal 20% wird bezahlt und beinhaltet dann zumindest teilweise diejenigen Aspekte, die einmal zum Ethnologiestudium motivierten. Als freiberuflicher Ethnologe macht man also permanent die Erfahrung, dass die Ressourcen sehr begrenzt sind und man Absage um Absage hinnehmen muss. Man braucht eine sehr robuste Konstitution, um angesichts dieses objektiven Desinteresses des gesellschaftlichen Mainstreams nicht die Lust an der Arbeit zu verlieren und unter Selbstzweifeln zu zerbrechen.

 

Wo können freiberufliche Ethnologen überhaupt Mittel z.B. für experimentelle transkulturelle Begegnungsprojekte, kollaborative Medienvorhaben mit indigenen Partnern, eine partizipative Internetplattform mit Asylsuchenden oder multiethnische Theatervorhaben beantragen? Wissenschaftsförderung scheidet aus. Die Filmförderungen der Länder sind erstens Standortförderungen  und fördern zweitens praktisch keine Projekte, die nicht in die strengen Raster des formatierten Fernsehens passen. Einige wengeAusnahmen bestätigen die Regel. Und abgesehen davon, dass das Stiftungswesen in Deutschland gemessen am Reichtum der Privathaushalte nicht sehr entwickelt ist, fördert z.B. keine einzige deutsche Stiftung explizit nichtakademische ethnologische Vorhaben (http://www.stiftungen.org/)   Aber selbst wenn das eigene Vorhaben so offen formuliert ist (z.B. unter dem Stichwort „Völkerverständigung“), dass es zum Stiftungszweck passt, wird man sehr schnell feststellen, dass nur wenige Stiftungen fördernd tätig sind, und dass überdies die Chance auf Förderung angesichts des großen Bedarfs an Mitteln meist bei deutlich bei unter 10% liegt. Alternative Finanzierungsstrategien, etwa Crowdfunding, nehmen an Bedeutung zwar zu, aber auch hier scheitert die Mehrzahl der Vorhaben, die durchschnittliche Fördersumme pro Projekt beträgt EUR 4.776,00 und es ist sehr selten, dass wirklich nennenswerte Beträge über 10.000 Euro generiert werden können. (http://www.fuer-gruender.de/kapital/eigenkapital/crowd-funding/monitor/ )

 

Aus diesen Gründen fordern wir sowohl die derzeitigen Stiftungen als auch Gründer künftiger Stiftungen dazu auf, ethnologische Projekte stärker und explizit zu fördern.

 

 

 

 

 

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„Hofmohren“. Repräsentation und soziale Realität von Afrikanern in deutschen Residenzen 1600–1800. Für Personen aus dem akademischen und Museumsumfeld. Unter Beteiligung unseres Mitglieds Dr. Kerstin Volker-Saad

 

Unsere Vorstandsvorsitzende Dr. Anette Rein wird am 19.06.2022 die Podiumsdiskussion zur Neudefinition ethnologischer Museen im GRASSI Museum, Leipzig, bereichern.

 

In der bfe-Filmreihe für Mitglieder besprechen wir am 08.06. um 19:30 Uhr DEATH OF THE ONE WHO KNOWS (2020) von Dana Rappoport.

 

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Am 10. September 2022 können bfe-Mitglieder an dem von Dr. Matthias Scholz speziell für uns Ethnolog*innen konzipierten Workshop "Der Weg in die Selbstständigkeit“ teilnehmen. Anmeldungen bitte hier.

 

Der bfe kooperiert mit dem noch jungen Perspektiven.blog, der berufliche Perspektiven und Lebensentwürfe von und für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen reflektiert. Unser Mitglied Dr. Dirk Bustorf hat mit seinem Artikel den ersten Aufschlag gemacht.

 

Unsere Vorstandsvorsitzende Dr. Anette Rein hat einen kritischen Bericht zur Kunstaktion am 3.3.22 im GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig verfasst und ihn auf deutsch in Museum Aktuell und auf englisch in Expotime! publiziert.

 

Unser Mitglied Dr. Kerstin Volker-Saad wird am 4. April 2022 auf der Tagung des Museumsverband Thüringen "Provenienzforschung in Thüringen – Chancen und Perspektiven" über ihre Arbeit in der Provenienzforschung zu Sammlungen aus Indonesien einen Votrag halten. Die Tagung in Rudolstadt findet in Präsenz statt.

 

 

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