Aktuell

Als Forschungs- und Beratungseinrichtung für Freie Berufe erhebt das Institut für Freie Berufe im Rahmen einer Konjunkturbefragung das konjunkturelle Klima unter Freiberuflern (Ergebnisse der letzten Befragung finden sich hier). Aktuelles Sonderthema ist "Aufwand durch bürokratische Herausforderungen". 

 

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Kettenbefristungen sind durch das sog. Wissenschaftszeitvertragsgesetz auch für viele Ethnolog*innen Teil der Arbeitswirklichkeit an Hochschulen. Aktuell berichten Nachrichtenmedien (u.a. der Spiegel) über einen in vielen Teilen problematischen Reformvorschlag, der bald in Bundestag und Bundesrat beraten werden soll. Das Bündnis gegen Dauerbefristung in der Wissenschaft ruft u.a. zur Unterzeichnung dieser Petition auf. 

 

Im Februar präsentierte bfe-Mitglied Thorolf Lipp auf Einladung von Wikimedia Deutschland im Rahmen einer Buchpräsentation und Paneldiskussion den von ihm mitherausgegebenen Sammelband "Medienzukunft 2025. Wie kann Vielfalt gelingen"

 

Weitere bfe-Infos in unserem Archiv

Ethnolog*innen bei der Arbeit

 

Thorolf Lipp beim Drehen in Papua Neuguinea 2002

 

Thorolf Lipp bei Dreharbeiten in Papua-Neuguinea zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp

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Was Ethnolog_innen können

 

Ethnologen werden dazu ausgebildet, die intellektuelle Zeitgenossenschaft aller Menschen ohne Vorbehalte anzuerkennen und dadurch Probleme, die auch irrationale Elemente umfassen, als Teil zeitgenössischer Realität ernst zu nehmen, zu benennen und bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien mit zu berücksichtigen.

 

Emische Konzepte unterschiedlicher Gruppen und Individuen mit ihren variablen Ordnungsprinzipien und Identitäten werden mit dem wichtigsten Instrumentarium von Ethnologen wahrgenommen: 

 

Ethnologen haben gelernt, mit Hilfe der "teilnehmenden Beobachtung" sehr genau hinzuhören und hinzusehen!

 

Die Stärke teilnehmender Beobachtung ist es, nicht sogleich auszusortieren, zu bewerten oder gar zu diskriminieren – sondern offen und neugierig auf Menschen mit ihren jeweiligen Lebenspraktiken und Welterklärungsmodellen zuzugehen.

 

Als Regionalwissenschaftler ermöglichen Ethnologen mit ihrem trans- und interkulturellen Wissen und ihren Sprachkompetenzen sowohl eigene als auch andere Wissenswelten und Alltagspraktiken wahrzunehmen, zu dokumentieren, zu formulieren und dialogisch zu übersetzen.

 

Waren früher vor allem sog. Stammeskulturen Gegenstand ethnologischen Forschens so hat sich mit Beginn der Zweiten Moderne das Forschungsfeld von Ethnologen erweitert. Heute stehen nicht mehr nur Pflege und Ausbau eines beeindruckend großen Korpus an Wissen über die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen im Mittelpunkt. Hinzugekommen ist das Spannungsfeld globaler Entwicklungen mit den daran beteiligten Institutionen und Akteuren und ihren multiperspektivischen Identitäten, Zielen und Lebenspraktiken.


 

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Als Forschungs- und Beratungseinrichtung für Freie Berufe erhebt das Institut für Freie Berufe im Rahmen einer Konjunkturbefragung das konjunkturelle Klima unter Freiberuflern (Ergebnisse der letzten Befragung finden sich hier). Aktuelles Sonderthema ist "Aufwand durch bürokratische Herausforderungen". 

 

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Kettenbefristungen sind durch das sog. Wissenschaftszeitvertragsgesetz auch für viele Ethnolog*innen Teil der Arbeitswirklichkeit an Hochschulen. Aktuell berichten Nachrichtenmedien (u.a. der Spiegel) über einen in vielen Teilen problematischen Reformvorschlag, der bald in Bundestag und Bundesrat beraten werden soll. Das Bündnis gegen Dauerbefristung in der Wissenschaft ruft u.a. zur Unterzeichnung dieser Petition auf. 

 

Im Februar präsentierte bfe-Mitglied Thorolf Lipp auf Einladung von Wikimedia Deutschland im Rahmen einer Buchpräsentation und Paneldiskussion den von ihm mitherausgegebenen Sammelband "Medienzukunft 2025. Wie kann Vielfalt gelingen"

 

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Ethnolog*innen bei der Arbeit

 

Thorolf Lipp beim Drehen in Papua Neuguinea 2002

 

Thorolf Lipp bei Dreharbeiten in Papua-Neuguinea zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp

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Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Kettenbefristungen sind durch das sog. Wissenschaftszeitvertragsgesetz auch für viele Ethnolog*innen Teil der Arbeitswirklichkeit an Hochschulen. Aktuell berichten Nachrichtenmedien (u.a. der Spiegel) über einen in vielen Teilen problematischen Reformvorschlag, der bald in Bundestag und Bundesrat beraten werden soll. Das Bündnis gegen Dauerbefristung in der Wissenschaft ruft u.a. zur Unterzeichnung dieser Petition auf. 

 

Im Februar präsentierte bfe-Mitglied Thorolf Lipp auf Einladung von Wikimedia Deutschland im Rahmen einer Buchpräsentation und Paneldiskussion den von ihm mitherausgegebenen Sammelband "Medienzukunft 2025. Wie kann Vielfalt gelingen"

 

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Thorolf Lipp beim Drehen in Papua Neuguinea 2002

 

Thorolf Lipp bei Dreharbeiten in Papua-Neuguinea zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp