Von Oktober bis Dezember 2026 gibt es wieder sechs spannende Vorträge im Rahmen der bfe-Vortragsreihe "Erfassen - Vermitteln - Gestalten. Ethnologische Impulse verändern". Die Reihe präsentiert die vielfältigen Kompetenzen und Perspektiven der bfe-Mitglieder und findet digital statt. Melden Sie sich an!
bfe im Fokus - Artikel im Sociologus
Michael Schönhuth schreibt in der Fachzeitschrift Sociologus über den bfe: Vom Netzwerk für Freiberufler*innen zur Stimme aller, die anthropologisches Wissen leben und teilen. Der Artikel zeigt, wie der Verband Brücken zwischen akademischer und außerakademischer Ethnologie baut – und wohin der Dialog führen kann.
Sociologus 73(2023)1, 75-88
Leseempfehlung: Dialog der Welten von Dr. Kerstin Volker-Saad
Der Beitrag zum Tag der Provenienzforschung beleuchtet die Geschichte der ethnographischen Sammlungen der Friedenstein Stiftung Gotha, insbesondere Artefakte aus Indonesien. Durch kollaborative Provenienzforschung wird die Herkunft dieser Objekte untersucht, um ihre Biografien zu rekonstruieren. Dabei geht es um den Austausch zwischen lokalen Kulturbehörden und Wissenschaftlern, um verlorene Kontextinformationen zu gewinnen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.
Hier kommen Sie zum Beitrag.
Wir freuen uns über eine neue Publikation: 2024 erschien der zweite Band der bfe-Reihe "Lebenswelten Erfassen - Vermitteln - Gestalten" über die Website des bfe.
Thorolf Lipp bei Dreharbeiten in Papua-Neuguinea zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp

Anette Rein und Wolfgang Krebs - Arbeit mit Objekten aus dem Pazifik. Museum der Weltkulturen, Frankfurt an Main. (c) 2008
Ethnolog*in, Sozial- und Kulturanthropolog*in, Museologe, Erwachsenenbildnerin, Kuratorin, Schreibcoach, Systemischer Berater, Akkordeonist, Kunsthistorikerin, Verfahrenstechnikerin (Dipl. Ing.), Wissensmanagerin, Ausstellungsmacherin, Kunstsachverständige, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Interkulturelle Trainerin, Teamleiter, Dozentin, Quartiersmanager, Wissenschaftsmanagerin, Akademischer Editor, Erziehungswissenschaftlerin, Referentin, Soziologin, Trainerin, Systemische Coach, Medienproduzent, Filmanthropologin, Lektorin, Referentin für Interkulturelle Kompetenzen, Umwelt-Ethnologin, Lateinamerikanist, Reiseleiter, Industriekauffrau, Islamwissenschaftler, Organisationsethnologin, Geschäftsführende Inhaberin einer Unternehmensberatung, Geologe,…
– dies sind nur einige der Berufsbezeichnungen, welche die Mitglieder des bfe für sich verwenden. Sie zeigen: Ethnologisches Arbeiten ist vielfältig. Es kombiniert verschiedene Kompetenzen, Disziplinen und Fachwissensbestände.
Die Arbeitserfahrungen von Ethnolog*innen speisen sich oft aus Freiberuflichkeit und Anstellungsverhältnissen. Ethnolog*innen kennen sowohl die Arbeitsweise in Institutionen (Museen, Universitäten, soziale Träger, öffentlicher Dienst,…) als auch die ‚freie Wildbahn‘ des freiberuflichen, projektbasierten Arbeitens an eigenen inhaltlichen und regionalen Schwerpunkten. Darauf bereitet kein Studium vor – die allermeisten Ethnolog*innen verfügen über ein Portfolio an Fortbildungen, Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen. Darüber hinaus haben die meisten Arbeitserfahrung in außereuropäischen Kontexten gesammelt. Jede*r Ethnolog*in bringt also einen individuellen Mix an Fähigkeiten, Erfahrungen und Fertigkeiten mit in die eigene Berufstätigkeit. Sie sind Expert*innen mit dem Blick fürs große Ganze, Vermittler*innen zwischen Theorie und Praxis.
Berufsbiographien freiberuflicher Ethnolog*innen beinhalten immer wieder Anknüpfungspunkte an universitäre Strukturen. Prekäre, befristete Anstellungsverhältnisse an Universitäten bedingen, dass viele wissenschaftlich arbeitende Ethnolog*innen sich ein Standbein in der außeruniversitären Praxis erarbeitet haben, ihre Lebensläufe vereinen zunehmend Anstellungsverhältnisse und Freiberuflichkeit. Ein Beispiel dafür ist der spürbare Anstieg von Projektstellen in der musealen Provenienzforschung.
Die Unterscheidung zwischen freiberuflicher und universitärer Ethnologie ist damit hinfällig – eine Entwicklung, der der bfe 2022 mit der Umbenennung in „Bundesverband für Ethnolog*innen“ (ehemals „Bundesverband freiberuflicher Ethnolog_innen“) Rechnung getragen hat.
Mehr zu ethnologischen Kompetenzen finden Sie hier.
Von Oktober bis Dezember 2026 gibt es wieder sechs spannende Vorträge im Rahmen der bfe-Vortragsreihe "Erfassen - Vermitteln - Gestalten. Ethnologische Impulse verändern". Die Reihe präsentiert die vielfältigen Kompetenzen und Perspektiven der bfe-Mitglieder und findet digital statt. Melden Sie sich an!
bfe im Fokus - Artikel im Sociologus
Michael Schönhuth schreibt in der Fachzeitschrift Sociologus über den bfe: Vom Netzwerk für Freiberufler*innen zur Stimme aller, die anthropologisches Wissen leben und teilen. Der Artikel zeigt, wie der Verband Brücken zwischen akademischer und außerakademischer Ethnologie baut – und wohin der Dialog führen kann.
Sociologus 73(2023)1, 75-88
Leseempfehlung: Dialog der Welten von Dr. Kerstin Volker-Saad
Der Beitrag zum Tag der Provenienzforschung beleuchtet die Geschichte der ethnographischen Sammlungen der Friedenstein Stiftung Gotha, insbesondere Artefakte aus Indonesien. Durch kollaborative Provenienzforschung wird die Herkunft dieser Objekte untersucht, um ihre Biografien zu rekonstruieren. Dabei geht es um den Austausch zwischen lokalen Kulturbehörden und Wissenschaftlern, um verlorene Kontextinformationen zu gewinnen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.
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Wir freuen uns über eine neue Publikation: 2024 erschien der zweite Band der bfe-Reihe "Lebenswelten Erfassen - Vermitteln - Gestalten" über die Website des bfe.
Thorolf Lipp bei Dreharbeiten in Papua-Neuguinea zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp

Anette Rein und Wolfgang Krebs - Arbeit mit Objekten aus dem Pazifik. Museum der Weltkulturen, Frankfurt an Main. (c) 2008
Von Oktober bis Dezember 2026 gibt es wieder sechs spannende Vorträge im Rahmen der bfe-Vortragsreihe "Erfassen - Vermitteln - Gestalten. Ethnologische Impulse verändern". Die Reihe präsentiert die vielfältigen Kompetenzen und Perspektiven der bfe-Mitglieder und findet digital statt. Melden Sie sich an!
bfe im Fokus - Artikel im Sociologus
Michael Schönhuth schreibt in der Fachzeitschrift Sociologus über den bfe: Vom Netzwerk für Freiberufler*innen zur Stimme aller, die anthropologisches Wissen leben und teilen. Der Artikel zeigt, wie der Verband Brücken zwischen akademischer und außerakademischer Ethnologie baut – und wohin der Dialog führen kann.
Sociologus 73(2023)1, 75-88
Leseempfehlung: Dialog der Welten von Dr. Kerstin Volker-Saad
Der Beitrag zum Tag der Provenienzforschung beleuchtet die Geschichte der ethnographischen Sammlungen der Friedenstein Stiftung Gotha, insbesondere Artefakte aus Indonesien. Durch kollaborative Provenienzforschung wird die Herkunft dieser Objekte untersucht, um ihre Biografien zu rekonstruieren. Dabei geht es um den Austausch zwischen lokalen Kulturbehörden und Wissenschaftlern, um verlorene Kontextinformationen zu gewinnen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.
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Wir freuen uns über eine neue Publikation: 2024 erschien der zweite Band der bfe-Reihe "Lebenswelten Erfassen - Vermitteln - Gestalten" über die Website des bfe.
Thorolf Lipp bei Dreharbeiten in Papua-Neuguinea zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp

Anette Rein und Wolfgang Krebs - Arbeit mit Objekten aus dem Pazifik. Museum der Weltkulturen, Frankfurt an Main. (c) 2008