Carsten Stark - Ethnologe und Museologe

Carsten Stark -- projektkultur
Nairobi (Kenia)

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Profil von Carsten Stark

 

Ich habe Ethnologie (mit den Nebenfächern Soziologie und Psychologie) in Freiburg, Marburg und Coimbra (Portugal) studiert und den Magister mit sehr gut abgeschlossen (Thema: Bilinguale, interkulturelle Schulbildung in zwei Quechua-Dörfern in Peru). Zudem studierte ich Museum Studies und absolvierte zwei CAS in den Feldern Ausstellung und Vermittlung bzw. Sammlung und Digitalisierung.

 

Beginnend im Studium, arbeitete ich viele Jahre als Reiseleiter in Südamerika, Kuba, Indien und Südostasien.  

 

Seit über zehn Jahren arbeite ich nun in und mit Museen, vor allem der Ethnologie und Archäologie. Dabei habe ich Vermittlungsangebote konzipiert und durchgeführt, Ausstellungen kuratiert und als stellvertretender Leiter das Projektmanagement langfristiger Umbauten verantwortet. Die Vielfalt der Tätigkeiten, vom anfänglichen Fundraising bis zur abschließenden Publikation, sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Teams 


Für museOn / Weiterbildung & Netzwerk der Universität Freiburg arbeite ich als Tutor. 

 

Für ehrenamtliche Museen und andere Institutionen, wie zum Beispiel das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt, bin ich beratend tätig.

 

Ich bin Mitorganisator des Freiburger Filmforums und habe dort unter anderem das Thema kolonialer Provenienzen in Museen zum Schwerpunkt gemacht. Neben der Leitung der Students´ Platform internationalisierte ich das Filmforum 2021 mit gemeinsamen Veranstaltungen in Nairobi und Freiburg.

 

Als Lehrbeauftragter biete ich Themen zur Museumsethnologie und Museumsarbeit an sowie zur indigenen Selbstbestimmung. Die Verbindung von Studierenden mit der ethnologischen Praxis und Lebensrealität ist mir dabei ein besonderes Anliegen. Mit der Hilfe meines Netzwerks organisiere ich zum Beispiel Museums-Informationstage für Universitäten - nicht nur für Institute der Ethnologie.

 

Aktuell beschäftige ich mich mit dem kenianischen Diskurs um Kulturobjekte, die unter der Kolonialherrschaft außerhalb des Landes gebracht wurden und nun im Globalen Norden ausgestellt und eingelagert sind. Für das International Inventories Programme betreue ich in dem Zusammnhang die Datenbank. 

 

Einige Jahre verbrachte ich in Südamerika, vor allem in Bolivien, Peru und Brasilien, und lebe seit 2019 in Kenia.  

 

Neben der Erstsprache Deutsch beherrsche ich Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch - in genau dieser Reihenfolge - und - ninajifunza kiswahili - ich bemühe mich gerade, Swahili zu erlernen.

 

Ich bin vor allem auf lokale Sichtweisen und Prozesse neugierig, die sich von denen des sogenannten Globalen Nordens unterscheiden. Als notwendige Weiterführung interessiere ich mich für deren Vermittlung und Austausch mit anderen Bedeutungs- und Wissenssystemen. An diesem Austausch arbeite ich immer wieder mit viel Begeisterung in unterschiedlichen Kontexten: in der Reiseleitung, der Museumsarbeit, beim Filmfestival und als Dozent für Ethnologie und Museum Studies.

 

Für Projekte, die im Zeichen dieses Austauschs stehen, übernehme ich sehr gerne auch für Sie die Recherche und das Projektmanagement.