Der bfe

Der Bundesverband freiberuflicher Ethnolog_innen e.V. (bfe) bietet potentiellen Auftraggebern die ethnologische Fachkompetenz die sie für Ihr Vorhaben benötigen:

Carsten Stark - Ethnologe und Museologe

Carsten Stark -- projektkultur
Nairobi (Kenia)

E-Mail  

 

Profil von Carsten Stark

 

Ich habe Ethnologie (und in Nebenfächern Soziologie und Psycholgie) in Freiburg, Marburg und Coimbra (Portugal) auf Magister studiert sowie zwei CAS (Certificate of Advanced Studies) in Museums Studies an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg absolviert. 

 

Beginnend im Studium, war ich viele Jahre als Reiseleiter in Südamerika, Kuba, Indien und Südostasien unterwegs.

Seit über zehn Jahren arbeite ich in und mit Museen, vor allem der Ethnologie und Archäologie, in der Konzeption und Durchführung von Vermittlungsangeboten, im Projektmanagement und der Kuration sowie in der Beratung von ehrenamtlich geführten Museen.
Für museOn / Weiterbildung & Netzwerk der Universität Freiburg arbeite ich als Tutor. 

 

Seit 2018 bin ich Mitorganisator des Freiburger Filmforums und habe dort unter anderem das Thema kolonialer Provenienzen in Museen zum Schwerpunkt gemacht. 2021 organisiere ich eine Kooperation in Nairobi, Kenia.

 

Als Lehrbeauftragter biete ich Themen zur Museumsethnologie und Museumsarbeit an sowie zur indigenen Selbstbestimmung. Die Verbindung von Studierenden mit der ethnologischen Praxis und Lebensrealität ist mir ein besonderes Anliegen. Mit der Hilfe meines Netzwerks organisiere ich daher zum Beispiel Museums-Informationstage für Universitäten, unter anderem zum Thema der kolonialen Provenienzen - nicht nur für Institute der Ethnologie.    

Aktuell erforsche ich den kenianschen Diskurs und die museale Praxis um kenianische Kulturobjekte in europäischen Museen.

 

Einige Jahre verbrachte ich in Südamerika, vor allem in Bolivien, Peru und Brasilien, und lebe seit 2019 in Kenia.  

 

Neben der Erstsprache Deutsch beherrsche ich Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Französisch - in genau dieser Reihenfolge.

 

Ich bin vor allem auf lokale Sichtweisen und Prozesse neugierig, die sich von denen des sogenannten Globalen Nordens unterscheiden. Als notwendige Weiterführung interessiere ich mich für deren Vermittlung und Austausch mit anderen Bedeutungs- und Wissensystemen. An diesem Austausch arbeite ich immer wieder mit viel Begeisterung in unterschiedlichen Kontexten: in der Reiseleitung, der Museumsarbeit, beim Filmfestival und als Dozent für Ethnologie und Museum Studies. Für Projekte, die im Zeichen dieses Austauschs stehen, übernehme ich sehr gerne auch für Sie das Projektmanagement.

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AKTUELL:

 

Zwei Ethnologinnen zu Kolonialzeit und kolonialer Provenienzforschung:

Im Gespräch: Carola Lentz "Raubkunst-Rückgabe - Stellt sich Deutschland seiner Kolonialgeschichte?" (6.5.2021)

Vortrag: Anette Rein "Schädel - Speere - Bronzen: Perspektiven kolonialer Provenienzforschung" (21.6.2021)

 

 

 

Das Freiburger Filmforum – Festival of Transcultural Cinema zeigt vom 6. – 16. Mai Werke der Visuellen Anthropologie und des soziokulturellen Films, zum ersten Mal mit Kooperationspartnern aus Karachi und Nairobi, einschließlich Austausch mit dem dortigen Publikum und alles online. www.freiburger-filmforum.de

 

Allegra Lab (Anthropology for Radical Optimism): Start einer neuen Reihe "A is for Anthropology". Interessant für alle, die sich für Ethnologie an Schulen interessieren (erster Post:  A4Kids, ein Projekt, das darauf abzielt, Kindern den ethnologischen Blick  durch (kostenlos) herunterladbare interaktive Bücher und Workshops näher zu bringen.

 

Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Albert-Ludwigs-Universität am 3.3.2021 im Erzählcafé: "Berufswege von Ethnolog*innen in der Welt der Museen - Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesverband für Ethnolog*innen e. V." mit drei Mitgliedern des bfe: Bettina Grallert, Sonja Mohr und Carsten Stark (Moderator)

 

Im Gespräch: Carola Lentz, Präsidentin des Goethe-Instituts - Am Morgen in Moskau – am Nachmittag in Rio (10.2.2021)

 

In diesem Jahr feiert EVAA (Ethnologischer Verein Südtirol) seinen 10-jährigen Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde zum World Anthropology Day 2021 ein kurzes Video produziert, das zum Welttag der Ethnologie am 18.02.2021 veröffentlicht worden ist. Im Videoclip wird mit 20+21 Begriffen (ein Wortspiel, das auf das Jahr 2021 anspielt) angedeutet, was Ethnologie ist, womit sie sich befasst und was Ethnologinnen und Ethnologen in Südtirol mit ihrer Wissenschaft verbinden.

 

Vom 25.01.21. bis zum 31.01.2021 online

17 ethnographische Filme (Auswahl im Rahmen von Travelling GIEFF 2020)

ab 25.01. eine Woche lang

frei zugänglich (über die Plattform Vimeo)

Die Filmauswahl mit Hintergrundinformationen, und teilweise auch aktuellen Interviews mit den Filmschaffenden ab sofort unter folgenden Link:

https://transkulturelleskino.de/filmuebersicht/. Anmelden, einloggen und Filme nach Belieben anschauen!

 

Der bfe engagiert sich gemeinsam mit weiteren Verbänden für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freiberufler*innen und Museen. Zum Wortlaut der Erklärung...

 

 

Neue bfe-Vortragsreihe zwischen dem 27.10. und dem 15.12.2020

ACHTUNG: Diese Ausgabe findet aufgrund der verschärften COVID 19 Situation ausschließlich als ZOOM Session statt. Anmeldungen bitte unter: vorstand@bundesverband-ethnologie.de

 

"Natürlich löst das Ängste aus"

Der Ethnologe Hansjörg Dilger erforscht, wie Gesellschaften mit Epidemien umgehen. Er warnt in einem ZEIT-Interview vor dem Klischee der duldsamen Chinesen und vor neuen Verschwörungstheorien.

 

 

Mit 40 ist Schluss!

Keine Änderung in Sicht beim menschenverachtenden Wissenschaftszeitarbeitgesetz...

 

Von einem Freundschaftspreis erholt man sich nicht. Interview mit Martina Haas in der Süddeutschen Zeitung vom 29.10.2017

 

Die Zukunft der Kulturarbeit. Fair statt prekär? Beitrag auf MUSERMERKU

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter an den Unis nach wie vor prekär beschäftigt. Es wird schlimmer statt besser! Beitrag in der Süddeutschen Zeitung.

 

 

Externe Links

Wieviel (sollten) Freiberufler verdienen? 

Honorar-Umfrage des von

verdi moderierten mediafon.net

 

 

Weitere Ethno-Infos in unserem bfe-Archiv

 

Susanne Schröter kommentiert das Moscheeverbot in Berlin und plädiert für Prävention