Der bfe

Der Bundesverband freiberuflicher Ethnolog_innen e.V. (bfe) bietet potentiellen Auftraggebern die ethnologische Fachkompetenz die sie für Ihr Vorhaben benötigen:

Dr. Dirk Bustorf - Ethnologe, Akad. Herausgeber, Teamleiter Unterkunfts- u. Sozialmanagement, Syst. Coach

Dr. Dirk Bustorf
Hamburg und Sottrum (Deutschland)

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Profil von Dirk Bustorf

 

Nach einem Magisterstudium der Ethnologie (Nebenfächer: Allgemeine Religionsgeschichte, Europäischen Ethnologie/Volkskunde) an der Universität Göttingen gehörte ich

von 2002 bis 2013 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Herausgeberteam der Encyclopaedia Aethiopica am Hiob-Ludolf Zentrum für Äthiopistik der Universität Hamburg (als Externer bis zum Abschluss des Projekts 2014). Als Redakteur und Autor der Encyclopaedia Aethiopica wurde die Arbeit als Academic Editor zu einer meiner Kernkompetenzen.

 

Aufgrund intensiver Feldforschungen schloss ich 2009 meine Promotion über die mündliche Überlieferung, die Geschichte und das Geschichtsbewusstsein der äthiopischen Silt'e ab. Es folgten Forschungen zu den transethnischen Netzwerken der Muslime des südlichen Zentraläthiopien sowie zum traditionellen sozio-religiösen System der Gurage.

 

Von 2013 bis 2014 bekleidete ich für drei Semester die Position eines Associate Professor für Ethnologie an der Universität Gondar, Äthiopien. Neben der Lehre leitete ich ein Projekt der Universität zur integrierten ländlichen Entwicklung sowie eines zu traditionellen Naturschutzgebieten (z.B. Kirchenwäldern). Ausserdem gab ich Methodenseminare für Hochschullehrer und wirkte an der Gründung einer Zeitschrift der Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Fakultät mit. Es folgte eine Phase selbständiger Forschung an der Schnittstelle von Ethnologie und Naturschutz und die Beratertätigkeit für eine Greifswalder Naturschutzstiftung, welche die Einrichtung von Biosphärenreservaten in Äthiopien unterstützt.

 

2015 wechselte ich zum größten öffentlichen Träger der Asylbewerber*innen- und Wohnungslosenunterkünfte in Hamburg (fördern & wohnen AöR). Dort übernahm ich Aufgaben im Unterkunfts- sowie Sozialmanagement, als kommissarischer Teamleiter und in der Freiwilligen- und Angebotskoordination.

 

Derzeit leite ich als Teamleiter zwei größere und zwei kleine Unterkünfte in Hamburg-Harburg. Zu dieser Funktion gehören neben der Dienst- und Fachaufsicht, eine große Bandbreite organisatorischer, administrativer und sozialarbeiterischer Aufgaben, der Aufbau und die Pflege der Angebotsstruktur sowie die Zusammenarbeit mit freiwillig Engagierten, lokalen Initiativen und Institutionen.

 

Ich verstehe meine aktuelle Arbeit als Integrationsmanagement aus ethnologisch fundierter Perspektive, soweit der Rahmen öffentlich-rechtlicher Unterbringung hierfür Möglichkeiten eröffnet. Integration kann aus meiner Sicht nur ein wechselseitiger multidimensionaler kultureller Lernprozeß sein, bei dem sich alle Beteiligten verändern.

 

Als freier Ethnologe setze ich parallel dazu meine Publikationsprojekte und sonstigen wissenschaftlichen Aktivitäten fort. Vorträge, Trainings und ethnologische Fachberatung zu einer breiten Themenpalette (insbes. jedoch zum Horn von Afrika, Integration & Migration) sowie Moderation und Coaching können im Rahmen eines gewissen Zeitrahmens angefragt werden.

 

Eine thematisch geordnete Bibliographie findet sich hier https://sociocosmic.wordpress.com/bibliographie/

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AKTUELL:

 

Das Freiburger Filmforum – Festival of Transcultural Cinema zeigt vom 6. – 16. Mai Werke der Visuellen Anthropologie und des soziokulturellen Films, zum ersten Mal mit Kooperationspartnern aus Karachi und Nairobi, einschließlich Austausch mit dem dortigen Publikum und alles online. www.freiburger-filmforum.de

 

Allegra Lab (Anthropology for Radical Optimism): Start einer neuen Reihe "A is for Anthropology". Interessant für alle, die sich für Ethnologie an Schulen interessieren (erster Post:  A4Kids, ein Projekt, das darauf abzielt, Kindern den ethnologischen Blick  durch (kostenlos) herunterladbare interaktive Bücher und Workshops näher zu bringen.

 

Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Albert-Ludwigs-Universität am 3.3.2021 im Erzählcafé: "Berufswege von Ethnolog*innen in der Welt der Museen - Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesverband für Ethnolog*innen e. V." mit drei Mitgliedern des bfe: Bettina Grallert, Sonja Mohr und Carsten Stark (Moderator)

 

Im Gespräch: Carola Lentz, Präsidentin des Goethe-Instituts - Am Morgen in Moskau – am Nachmittag in Rio (10.2.2021)

 

In diesem Jahr feiert EVAA (Ethnologischer Verein Südtirol) seinen 10-jährigen Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde zum World Anthropology Day 2021 ein kurzes Video produziert, das zum Welttag der Ethnologie am 18.02.2021 veröffentlicht worden ist. Im Videoclip wird mit 20+21 Begriffen (ein Wortspiel, das auf das Jahr 2021 anspielt) angedeutet, was Ethnologie ist, womit sie sich befasst und was Ethnologinnen und Ethnologen in Südtirol mit ihrer Wissenschaft verbinden.

 

Vom 25.01.21. bis zum 31.01.2021 online

17 ethnographische Filme (Auswahl im Rahmen von Travelling GIEFF 2020)

ab 25.01. eine Woche lang

frei zugänglich (über die Plattform Vimeo)

Die Filmauswahl mit Hintergrundinformationen, und teilweise auch aktuellen Interviews mit den Filmschaffenden ab sofort unter folgenden Link:

https://transkulturelleskino.de/filmuebersicht/. Anmelden, einloggen und Filme nach Belieben anschauen!

 

Der bfe engagiert sich gemeinsam mit weiteren Verbänden für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freiberufler*innen und Museen. Zum Wortlaut der Erklärung...

 

 

Neue bfe-Vortragsreihe zwischen dem 27.10. und dem 15.12.2020

ACHTUNG: Diese Ausgabe findet aufgrund der verschärten COVID 19 Situation ausschließlich als ZOOM Session statt. Anmeldungen bitte unter: vorstand@bundesverband-ethnologie.de

 

"Natürlich löst das Ängste aus"

Der Ethnologe Hansjörg Dilger erforscht, wie Gesellschaften mit Epidemien umgehen. Er warnt in einem ZEIT-Interview vor dem Klischee der duldsamen Chinesen und vor neuen Verschwörungstheorien.

 

 

Mit 40 ist Schluss!

Keine Änderung in Sicht beim menschenverachtenden Wissenschaftszeitarbeitgesetz...

 

Von einem Freundschaftspreis erholt man sich nicht. Interview mit Martina Haas in der Süddeutschen Zeitung vom 29.10.2017

 

Die Zukunft der Kulturarbeit. Fair statt prekär? Beitrag auf MUSERMERKU

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter an den Unis nach wie vor prekär beschäftigt. Es wird schlimmer statt besser! Beitrag in der Süddeutschen Zeitung.

 

 

Externe Links

Wieviel (sollten) Freiberufler verdienen? 

Honorar-Umfrage des von

verdi moderierten mediafon.net

 

 

Weitere Ethno-Infos in unserem bfe-Archiv

 

Susanne Schröter kommentiert das Moscheeverbot in Berlin und plädiert für Prävention