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Die Zukunft der Kulturarbeit. Fair statt prekär? Beitrag auf MUSERMERKU

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter an den Unis nach wie vor prekär beschäftigt. Es wird schlimmer statt besser! Beitrag in der Süddeutschen Zeitung.

 

 

Das Kulturglossar. Ein Vademecum durch den Kulturdschungel.

Von unserem Mitglied Michael Schönhuth 

 

 

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Wieviel (sollten) Freiberufler verdienen? 

Honorar-Umfrage des von

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Weitere Ethno-Infos in unserem bfe-Archiv

 

Susanne Schröter kommentiert das Moscheeverbot in Berlin und plädiert für Prävention

Lehraufträge - ja oder nein?

 

Lehraufträge werden an deutschen Universitäten in aller Regel sehr schlecht bezahlt, Zeiten für Vor- und Nachbereitungen sowie Studierendenbetreuung gar nicht vergütet.

 

Für Berufseinsteiger mag das zum Sammeln von ersten Lehrerfahrungen akzeptabel sein. Aber wie lange bleibt man "Einsteiger"?

 

Der bfe kann keinem akademisch ausgebildetem Ethnologen guten Gewissens empfehlen, bei den derzeit üblichen Tarifen zwischen 27,00 bis 40,00 € (brutto) pro Unterrichtsstunde (jede Universität hat eigene Vergütungsbestimmungen), einen Lehrauftrag anzunehmen. Überschlägt man den gesamten Zeitaufwand kommt man auf einen Stundensatz von deutlich unter 10,00 € pro Arbeitsstunde, und das ist unangemessen wenig!

 

Wir arbeiten deshalb daran, besonders für promovierte Ethnologen, die über ein großes Fachwissen und ausgeprägte Lehrerfahrung verfügen, Modelle für eine faire Entlohnung zu entwickeln. 

 

Es ist ein Skandal, dass in einem der reichsten Länder der Erde eine stetig wachsende Zahl hochqualifizierter Wissenschaftler zu prekären Bedingungen arbeiten muss. Das ARD Polit-Magazin MONITOR zeigte am 16.06.2011 in einem Beitrag, wie gravierend die Schieflage inzwischen tatsächlich ist, wenn Privatdozenten einerseits Arbeitslosengeld beziehen müssen, andererseits aber von ihnen verlangt wird, dennoch weiter die volle Verantwortung für die universitäre Lehre zu übernehmen.   Nicht allen wissenschaftlichen Mitarbeitern blüht dieses im MONITOR Beitrag skizzierte Schicksal, der Trend zu befristeten Beschäftigungen ist aber fraglos gewollt.

 

Laut ver.di sind inzwischen (Januar 2014) bereits 85% der wissenschaftlichen Mitarbeiter

befristet beschäftigt sind. Weitere Informationen zum Thema hier:

http://fairspektive.de/

 

 

 

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