Ethno-Info

bfe-Quick-Links

Suche nach ethnologischer Fachkompetenz

Mitglied werden

Mitglieder Log-In

 

 

AKTUELL

Die Zukunft der Kulturarbeit. Fair statt prekär? Beitrag auf MUSERMERKU

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter an den Unis nach wie vor prekär beschäftigt. Es wird schlimmer statt besser! Beitrag in der Süddeutschen Zeitung.

 

 

Das Kulturglossar. Ein Vademecum durch den Kulturdschungel.

Von unserem Mitglied Michael Schönhuth 

 

 

Externe Links

Wieviel (sollten) Freiberufler verdienen? 

Honorar-Umfrage des von

verdi moderierten mediafon.net

 

 

Weitere Ethno-Infos in unserem bfe-Archiv

 

Ethnologen bei der Arbeit

 

Anette Rein und Wolfgang Krebs - Arbeit mit Objekten aus dem Pazifik. Museum der Weltkulturen, Frankfurt an Main. (c) 2008

 

Ethnologen bei der Arbeit

 

Thorolf Lipp und Martina Kleinert bei Dreharbeiten in Fidschi zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp

 

 

 

Susanne Schröter kommentiert das Moscheeverbot in Berlin und plädiert für Prävention

Gründungsgeschichte

 

Die Gründung des überregionalen Bundesverbandes für freiberufliche Ethnolog_innen e.V. (bfe) erwuchs aus der schwierigen Situation, in der sich seit Jahren freischaffende Ethnologen und vor allem auch Berufsanfänger befinden. Neben einer wissenschaftlichen Tätigkeit an Universitäten oder an Museen finden diese kaum klare Berufsprofile vor, in denen sie als qualifizierte Ethnologen ihre mannigfaltigen Fähigkeiten einbringen könnten.

 

Indikatoren dieser Situation waren u.a. die Bezeichnungen auf Visitenkarten wie Wissenschaftliche Dienstleistungen, die darauf verwiesen, dass Ethnologen ihre Kompetenzen außerhalb von Universität und Museum anboten und unternehmerisch mit ihrem Wissen auf dem freien Arbeitsmarkt agierten. Ferner gab es erste Belege dafür, dass die sonst exklusiv für Ethnologen ausgewiesenen Stellen mit Bewerbern anderer Disziplinen besetzt wurden. Desweiteren schien eine politische ethnologische Perspektive fast unbemerkt zu verschwinden, wenn man z.B. auch den Mangel an ethnologischen Bewerbern für überregionale Verbandsarbeit wie z.B. im Vorstand des Deutschen Nationalkomitees des Internationalen Museumrates (ICOM) so deuten könnte.

 

Gleichzeitig erhöht sich ständig die Anzahl der Universitätsabsolventen mit Hauptfach oder auch Nebenfach Ethnologie. Diese fachspezifisch ausgebildeten Akademiker behaupten sich mehr oder weniger erfolgreich als Einzelkämpfer in unserer Gesellschaft – ohne miteinander vernetzt oder gar organisiert zu sein. Was ihnen fehle, so der Konsens beim ersten Gespräch zwischen der Initiatorin des Verbandes Dr. Kerstin Volker-Saad mit Dr. Anette Rein, sei eine gemeinsame Plattform, eine engagierte, politisch denkende und handelnde Interessenvertretung, die die ethnologischen Kompetenzen, Stimmen und Verdienste sichtbar machen und ein ethnologisches Selbstverständnis nicht nur bei den Ethnologen selbst, sondern vor allem auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit schärfen würde.

 

 

Konstituierende Sitzung des bfe im Februar 2011. (vlnr: Thorolf Lipp, Angelika Wolf, Anette Rein, Tilo Grätz, Kerstin Volker-Saad, Monika Rohrbach, Lidia Guzy). (c) Kerstin Voker Saad

 

Seit November 2010 wurde die Idee, einen Verband in Ergänzung zur bisherigen Standesvertretung „Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde“ aufzubauen, der sich besonders den spezifischen Anliegen der Freischaffenden widmet, mit Nachdruck verfolgt. Bei einer ersten konstituierenden Sitzung im Februar 2011 erarbeiteten die dazu eingeladenen Gründungsmitglieder Dr. Tilo Grätz, Dr. Thorolf Lipp, Prof. Dr. Lidia Guzy, Dr. Rainer Hatoum, Monika Rohrbach, M.A. und Angelika Wolf, M.A. die Satzung und Geschäftsordnung, so dass der Verband am 23. März 2012 in Berlin gegründet werden konnte. Der Vorstand bestehend aus Dr. Anette Rein (1. Vorsitzende, Frankfurt), Dr. Kerstin Volker-Saad (Geschäftsführerin, Stellvertretende Vorsitzende, Berlin), Dr. Thorolf Lipp (Beisitzer, Berlin), Prof. Dr. Lidia Guzy (Schriftführerin, Berlin/Cork) und Dr. Tilo Grätz (Kassenwart, Potsdam) wurde einstimmig gewählt.

 

In den Monaten der Aufbauphase arbeiteten vor allem Anette Rein, Kerstin Volker-Saad und Thorolf Lipp an der Formulierung von inhaltlichen Zielsetzungen, der institutionellen Vernetzung sowie dem Außenauftritt des Verbandes. Seit dem 01. November 2012 ist der bfe im Vereinsregister des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg eingetragen.

 

Im Februar 2017 trat die zweite Vorsitzende und Geschäftsführerin Kerstin Volker-Saad aus privaten Gründen von ihren Ämtern zurück. Den zweiten Vorsitz übernimmt bis zur Neuwahl Ende 2017 Thorolf Lipp, die Geschäftsführung liegt seither komissarisch in den Händen von Anette Rein.

 

Ethno-Info

bfe-Quick-Links

Suche nach ethnologischer Fachkompetenz

Mitglied werden

Mitglieder Log-In

 

 

AKTUELL

Die Zukunft der Kulturarbeit. Fair statt prekär? Beitrag auf MUSERMERKU

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter an den Unis nach wie vor prekär beschäftigt. Es wird schlimmer statt besser! Beitrag in der Süddeutschen Zeitung.

 

 

Das Kulturglossar. Ein Vademecum durch den Kulturdschungel.

Von unserem Mitglied Michael Schönhuth 

 

 

Externe Links

Wieviel (sollten) Freiberufler verdienen? 

Honorar-Umfrage des von

verdi moderierten mediafon.net

 

 

Weitere Ethno-Infos in unserem bfe-Archiv

 

Ethnologen bei der Arbeit

 

Anette Rein und Wolfgang Krebs - Arbeit mit Objekten aus dem Pazifik. Museum der Weltkulturen, Frankfurt an Main. (c) 2008

 

Ethnologen bei der Arbeit

 

Thorolf Lipp und Martina Kleinert bei Dreharbeiten in Fidschi zur fünfteiligen TV-Reihe "Mythen der Südsee" (Bayerisches Fernsehen 2005). (c) Thorolf Lipp

 

 

 

Susanne Schröter kommentiert das Moscheeverbot in Berlin und plädiert für Prävention